European Borderlands – Wie weit reicht Europa?

Ein literarischer Streifzug durch Siebenbürgen, Ungarn und die Republik Moldau

Die Osterweiterung der Europäischen Union setzt auch neue Grenzen. Historisch gewachsene Kulturräume wurden geteilt und auseinandergerissen. Grenzen können Kontaktstellen, aber auch Reibungsflächen bieten. Doch Europa muss noch lernen, seine alten und neuen Grenzen als etwas Positives zu erleben, – als Orte, an denen unterschiedliche Kulturen zusammenfließen und sich mischen, Orte, wo etwas Neues entsteht.
Aber wie sehen die ‚Grenzländer’ Europas überhaupt aus? Welcher kulturelle Austausch findet an den Rändern Europas statt?

Im Rahmen des Festivals „European Borderlands“ sind 16 Autoren aus sieben Ländern im Juni 2007 gemeinsam durch Rumänien in die Republik Moldau gereist und haben dort an drei Literaturfestivals teilgenommen. Aus diesen spezifischen Grenzerfahrungen sind einige Texte hervorgegangen, die auf der Leipziger Buchmesse 2008 vorgetragen und im Anschluss diskutiert wurden. Zu Gast war auch die deutsche Autorin Tanja Dückers, die nach ausgedehnten Reisen in Rumänien das Bild vom Grenzland Europa ergänzen konnte.

Es lasen und diskutierten:

    * Attila Bartis (Ungarn)
    * Vitalie Ciobanu (Republik Moldau)
    * Nicoleta Esinencu (Republik Moldau)
    * György Dragomán (Ungarn)
    * Tanja Dückers (Deutschland)
    * Alek Popov (Bulgarien)